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Sporttag 2017 - Der Wettergott war uns wieder mal hold

Am 24.09. war es wieder soweit. Zum Abschluss der Sommersaison hat die Abteilung TuL wieder zum traditionellen Sporttag eingeladen.
Am Samstag bereits wurde von den umtriebigen Helfern der gastronomische sowie der sportliche Teil der Veranstaltung aufgebaut. Wie seit Jahren standen für die Kinder am Sonntag dann die 10 Stationen des Kinder-Zehnkampfes bereit.
Vor der sportlichen Betätigung war zuerst eine Anmeldung notwendig. Jedes Kind durfte sich bei den freundlichen Damen der anmeldung einen Sticker mit einer lustigen Figur aussuchen. Darauf wurde der Namen vermerkt.
Bevor dann die Riegen eingeteilt worden sind, haben sich die Kinder gemeinsam aufgewärmt. Vincenza Incorvaia hat die Teilnehmer sowie einige Erwachsene mit Zumba-Klängen durchbewegt. Am Ende der 20 Minuten waren die 88 Kinder aufgewärmt und bereit für den Zehnkampf. Wie die vergangenen Jahre haben sich auch dieses Mal Eltern bereit erklärt die Riegen von Station zu Station zu begleiten. Dort wurden sie von den Trainern und Athleten der Jugend-Leichtathletik empfangen, in die jeweilige Übung eingewiesen und betreut.
Im Zehnkampf hatten die Kinder diverse Stationen mit Wurf-, Sprung- und Laufanforderungen zu absolvieren. Bogdan, ein ehemaliger Zehnkämpfer, betreute die Kinder beim Stabfliegen. Meist war zu beobachten, dass sie anfangs großen Respekt vor der
Höhe hatten, später aber von der Station nicht mehr weg wollten.

Die Kinder hatten die Aufgabe möchlichst weit nach Vorne zu kommen. Es galt sich an der Stange gut festzuhalten, die Beine anzuziehen und möglichst wiet nach vorne zu schwingen. Jeder weiter vorne liegende Reifen, in welchem man beidbeinige landen konnte zählte einen Punkt mehr.

Im Hintergrund des kurzen Videos eines "Stabfliegers" ist schon eine weitere Station zu erkennen: Hochsprung
Die Kinder sollten aus einem kurzen Anlauf heraus einbeinig abspringend über eine Stange springen. Anschließend sollten sie beidbeinig aufkommen. Für jede Höhe hatten sie 2 Versuche.

Der Speerwurf aus dem klassischen Zehnkampf wurde durch das Schlagballwerfen simuliert. Die jüngeren Kinder durften mit einem einfachen Tennisball werfen, die etwas älteren hatten mit dem Schweifball etwas erschwerte Bedingungen.

Wie in allen anderen Disziplinen waren auch hier Punkte zu erringen. Jede einzelne Zone ergab einen weiteren Punkt.
Eine Laufdisziplinen war der 10sec-Sprint, die Simulation des 100m-Laufs. Jedes Kind durfte in einem Probelauf einschätzen, ob es in 10sec die Strecke um das erste Hütchen oder sogar das dritte und zurück schaffen konnte.

Auch Geschicklichkeit im Laufen wurde "geprüft". Über die Banankarton-Strecke konnten die Kinder ihre Hürdenfähigkeiten zeigen. Wer sich nicht traute über die Kartons zu laufen konnte auch im Slalom darum herum.

Zurück zu den Wurf- bzw. der Schleuder-Disziplin. Mit alten Fahrradreifen wurde das Diskuswerfen simuliert. Die Kinder sollten aus dem seitlichen Stand heraus einen Fahrradreifen möglichst viele Zonen weit schleudern.

Wie zu sehen ist, war für diese technisch sehr anspruchsvolle Disziplin oft viel Auf- bzw. Erklärung für die einzelnen "Athleten". Die meisten kannten diesen Bewegungsablauf noch gar nicht. Aber das tat der Freude der Kinder überhaupt keine Abbruch, da die Stationsbetreuer stets bereit waren zu unterstützen wo es ging. Dies ist auch bei den weiteren Disziplinen, auch der folgenden zu sehen.
Kleine, wesentlich leichtere und weichere Kugeln waren von den Kindern beim "Kugelstoßen" in Zonen zu stoßen.

im Folgende ist eine weitere Laufdisziplin zu sehen. Die Kinder sollten Kurven laufen und ihre Schnelligkeitsausdauer unter Beweis stellen. In manchen Altersklassen bedurfte es dazu besonderer Motivation durch die Stationen-Betreuer. Aber mit derne Unterstützung fiel es dann besonders leicht schnell und lange zu laufen.

Natürlich war in den Stationen auch der Weitsprung vertreten. Die gesprungene Weite wurde allerdings nicht klassisch gemessen. Wie in den sonstigen Disziplinen wurden auch hier Zonen gemessen. Diese Zonen haen wir durch Fahrrad-Reifen markiert.


Nachdem die Riegen 4 bis 5 der zuvor beschreibenen Stationen absolviert hatten, wurde die Gastronomie in Anspruch genommen. Die Kinder versorgten sich mit Pommes, Würsten, Hamburgern, Kuchen und/oder Getränken. Dank der Eltern war für ausreichend Kuchen gesorgt. An die Mittagspause anschließend wurden die restlichen Stationen absolviert.
Die 10. und letzte Station haben dann alle 88 Kinder gemeinsam, aufgeteilt in Ihre Altersklassen, absolviert. Die Kinder bis 5 Jahren liefen eine halbe Runde, also etwa 200m, jene bis 7 Jahren etwa 300m und der Rest mit 400m eine ganze Stadionrunde. Der Endspurt erfolgte bei allen 3 Gruppen unter dem tosenden Applaus der anwesenden Eltern und Verwandten. Am Ende der Stadionrunde zeigte sich deutlich die Parallele zum Erwachsenen-Zehnkampf. Die Kinder waren zu einem Team zusammen gewachsen, glücklich und erschöpft.
Eine weitere Paralle war zum Tages-Abschluss die Siegerehrung. Jedes Kind erhielt eine personalisierte Urkunde, sowie eine Medaille.
Der Veranstalter bedankt sich an dieser Stelle für die zahlreichen Kuchenspenden und natürlich die zahlreiche Teilnahme an dem Event Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

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